Heinersreuth, 27.02. – Als bundesweit größter genossenschaftlicher Verbund mittelständischer Versicherungsmakler vereint die VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG inzwischen knapp 3.100 Maklerbetriebe mit mehr als 21.000 Mitarbeitern in ihrer Gemeinschaft. Eine der Bestrebungen der VEMA besteht in der praxisorientierten Digitalisierung von Arbeitsprozessen aus dem Makleralltag.

 


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Neben dem überspannenden Großprojekt VEMAdata, welches die Datenkommunikation zwischen Makler (Verwaltungsprogramm), Versicherer (z. B. BiPRO), VEMA und externen Quellen optimieren wird, setzt die Genossenschaft hier auf die Einführung sinnvoller neuer Tools. Einer dieser neuen technischen Dienste, die Anfang des vergangenen Jahres für alle Partnerbetriebe der VEMA freigeschalten wurden, ist das VEMA-Bestandsübertragungstool (BÜ-Tool).

An zentraler Stelle im VEMAextranet können so Bestandsübertragungen bei allen mit VEMA kooperierenden Versicherungsunternehmen angezeigt werden. Die BÜ-Anzeigen landen dabei direkt bei den zuständigen Stellen im Konzern, wo die Übertragung auch umgesetzt wird. Wegezeit, wie sie z. B. beim Umweg über einen Maklerbetreuer entsteht, fällt somit nicht an. Im Tool können Wiedervorlagen gesetzt werden, damit man den BÜ-Prozess in Überwachung hält. Verstreicht ein Termin, ohne dass die Übertragung bisher stattfand, genügt ein Klick, um eine Erinnerungsmail an den Sachbearbeiter zu versenden. Vergisst man eine Wiedervorlage oder rutscht sie einem in der täglichen Arbeit durch, erinnert das Tool automatisch nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne an den noch offenen Vorgang. Unterm Strich erspart man sich damit jeden separat zu pflegenden Bestandsübertragungsordner und profitiert von einer schnelleren Abwicklung. Mit einem ersten Versicherer konnte inzwischen bereits eine automatisierte Verarbeitung realisiert werden. Grundsätzlich bearbeiten Versicherer Anfragen über das Tool bevorzugt, da die Anfragen „genormt“ sind und Daten schneller erfasst werden können. Das ist Digitalisierung für den gelebten Praxisalltag.

Natürlich stellt sich mit der Einführung eines neuen Dienstes immer die Frage, wie er von den Kollegen angenommen wird. Obwohl dieser Dienst erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit allen VEMA-Maklern zur Verfügung steht, nutzt bereits ein gutes Drittel von Ihnen das BÜ-Tool regelmäßig. So wurden 2018 bereits 23.394 Übertragungen über das Tool angezeigt – fast 2.000 pro Monat.

Bedenkt man, dass die meisten Produkteigenentwicklungen der VEMA die Möglichkeit bieten, neuen, wesentlich besseren Deckungskonzeptschutz zum bisherigen Beitrag zu erhalten, muss man die Zahl der Bestandsübertragungen wohl immer auch in Verbindung mit den fast 200.000 Deckungsnoten im privaten und gewerblichen Kompositbereich sehen, die ausschließlich über die eigenen Tarifrechner der VEMA eingedeckt wurden. Eine Bestandsübertragung macht nur dann wirklich Sinn, wenn man auch vorhat, einen Vertrag noch längere Zeit im Bestand zu halten.

Das Bestandsübertragungstool der VEMA ist bereits jetzt ein schöner Erfolg und ein weiterer Schritt zum digitalen Wandel im Maklerbüro. Dem genossenschaftlichen Geiste verpflichtet, wird die VEMA auch in Zukunft alles dafür tun, dass dieser für die angeschlossenen Maklerbetriebe gelingt – reibungslos, intuitiv und innovativ.

 

Kontakt:
Eva Malcher (eva.malcher@vema-eg.de)

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